7. Juni 2017 – 07:00 Uhr

Irgendetwas stimmt hier mit dem Tagebuch nicht. Es ist mir gestern schon aufgefallen, als ein kleiner Gedanke, als eine kleine Unstimmigkeit. Als etwas das irgendwie nicht wirklich passt.
Für wen schreibe ich hier eigentlich?
Für mich? Klar, da ich dabei über mich, meine Beziehung, mein Leben nachdenken kann.
Für meine Mistress? Nein, meine Mistress hat mittlerweile das andere, das handschriftliche Tagebuch, das ich jeden Tag führe.
Für euch, die Öffentlichkeit? Ja. Genau dazu ist dieser Blog, dieses Tagebuch da.
Ganz am Anfang sollte ich das für meine Göttin schreiben, damit ich ihr auf diesem Wege meine Gedanken anvertrauen kann, aber das hat sich nun zu einem Selbstläufer entwickelt. Nun habe ich viele Leserinnen und Leser, die schon sehnsüchtig auf den Sonntag warten damit sie meine neuen Erlebnisse nachvollziehen können. Und es macht mir Spaß mich auch vor euch, wildfremden Menschen, die ich nicht kennen, denen gegenüber ich anonym bin, seelisch auszuziehen. Euch meine Erlebnisse und auch meine Ängste und Gefühle zu beschreiben ist für mich immer einfacher geworden.
Nun ist aber der Schritt gekommen, in dem ich bei zwei Tagebüchern, die ich gleichzeitig führe, anfange zu unterscheiden mit wem ich hier kommuniziere.
Hier wird sich wohl nicht so viel ändern, da die wichtigste und tiefgreifendste Veränderung in dem handgeschriebenen Tagebuch stattgefunden hat.
Ihr bleibt für mich weiterhin eine anonyme Masse, die ich bis auf wenige Ausnahmen nicht persönlich kenne und es freut mich wenn jeden Tag so zwischen 25 und 30 Personen auf meine Seiten schauen. Manche immer wieder, aber auch andere nur mal kurz um dann wieder im Internet zu verschwinden. Ihr seit damit die Leute, die mir zeigen, das ich das hier und auch in meinem Leben als Sklave, wohl ganz gut im Griff habe.
Das handgeschriebene Tagebuch ist aber nun etwas ganz anderes geworden. Ich schreibe das nicht mehr anonym sondern ganz gezielt an meine Mistress. Und das ist ein erheblicher Unterschied.
Während ich hier bei einer einfachen Berichtsform bleibe, schreibe ich das anderen Tagebuch nun jeden Tag als einen Liebesbrief an meine über alles geliebte Eheherrin.

Vielleicht bring dieser kleine Satz den Unterschied deutlich hervor:
“Weil ich meine Mistress liebe möchte ich für sie leiden” <> “Weil ich dich liebe möchte ich für dich leiden”

Sie ist meine Mistress, meine Göttin und meine geliebte Eheherrin, die es meisterhaft versteht mich in einen Taumel zwischen Lust, Leid, Schmerz, Angst, Erfüllung, Hoffnung und vielen anderen Empfindungen zu treiben. Und daher hat sie es auch verdient das ich über Sie nicht als eine Sache rede. Sie ist nicht eine Mistress. Sie ist meine geliebte, alles das was ich nie zu bekommen glaubte. Sie ist meine ganz große Liebe. Und daher schreibe ich ihr nun jeden Tag einen, wenn auch etwas anderen, Liebesbrief.

Gestern Abend hatte ich auch noch das Vergnügen, ihr von diesen Gefühlen etwas zurückzugeben, als sie mir erlaubte sie mit den Fingern zu verwöhnen. Da ich nicht sonderlich erregt war konnte ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, ihre Erregung ganz langsam und gezielt voranzutreiben. Ich konnte genau spüren wie sie reagierte wenn ich den Finger nur einen Millimeter anderes bewegte, wie Ihre Lust anstieg und wie ich sie wieder abflauen lassen konnte. Und ich genoss es unheimlich mit ihrer Lust zu spielen wie sie es sonst so häufig bei mir macht. Und ich erlöste sie von dem Druck. Ganz langsam baute er sich auf und ohne das ich schneller wurde erreichte er die Spitze, nur um dann ganz langsam über die Kante zu kippen und ein Orgasmus zu werden, den sie laut rausschrie.
(Ich denke mal das die Nachbarn dann die Zigarette danach geraucht haben)

Und beim Einschlafen streichelte Sie mir noch etwas die Eier und sog beim Ankuscheln meine Nähe und Wärme in sich auf wie ein Schwamm.

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